selbstgestALTER - Das Älterwerden selbst gestalten

selbstgestALTER - Das Älterwerden selbst gestalten - Team

selbstgestALTER

Das Innovationsteam selbstgestALTER wurde 2014 von der Sozialstation Nordkreis Vechta ins Leben gerufen. Seitdem setzt sich das Gerontologinnen-Team für mehr Lebensqualität im Alter ein und führt professionelle, methodisch fundierte Maßnahmen und Projekte insbesondere im Rahmen der offenen Altenhilfe durch.

Offene Altenhilfe

Die offene Altenhilfe obliegt gemäß §71 SGB XII den Regelkompetenzen der Gemeinden und Gemeindeverbänden. Es ist eine freiwillige Aufgabe der Kommunen, die im Anbetracht des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung gewinnt.  Im siebten Altenbericht der Bundesregierung wird ausdrücklich auf die Verantwortung der Kommunen hingewiesen und die Wichtigkeit einer ganzheitlichen Zusammenarbeit aller Akteure hervorgehoben.

Das Innovationsteam selbstgestALTER arbeitet daher eng mit den kommunalen Vertretern der Gemeinden des Nordkreises sowie lokalen Akteuren der Altenhilfe zusammen. Diese engen Kooperationen sind wichtig, um das komplexe Thema intensiv und umfassend bearbeiten zu können. Denn eine zukunftsfähige Altenplanung ist nur realisierbar, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten und jeder seine Rolle übernimmt. Doppelstrukturen gilt es zu vermeiden.

Gestaltung des Ruhestandes

Das Innovationsteam selbstgestALTER berät zur Gestaltung der nachberuflichen Phase und motiviert zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden. Für und mit der Generation 60+ schaffen sie kommunal vielfältige Möglichkeiten, das eigene Älterwerden individuell auszuleben. Zu ihren Aktivitäten gehören u.a.:

  • Offene Selbstgestalter-Treffs in allen Nordkreiskommunen und Ruhestand-Meet&Greets, um Gleichgesinnte der Generation 60+ zusammenzubringen
  • Individuelle Ruhestandscoachings und Selbstgestalter-Workshops, um Menschen zu befähigen, die dritte Lebensphase aktiv und selbstbestimmt zu gestalten
  • Selbstgestalter-Initiativen, die sich für Nachbarn, Gleichaltrige, Ältere und die Region einsetzen
Konzeptentwicklung

Individualität und Bedarfsorientierung sind wesentliche Merkmale qualitativer Konzeptarbeit. Diese führt das Innovationsteam nicht nur intern durch, sondern steht auch gerne für externe Anfragen zur Verfügung. Insbesondere um Fördermittel für Projekte zu akquirieren, ist es erforderlich, schlüssige Konzepte zu erstellen und entsprechende wissenschaftliche Belege heranzuziehen. Zur Erstellung von Konzepten gehören u. a. Recherchearbeiten und Dokumentationen, Ist-Stand-Analysen, die Erarbeitung neuer Handlungsansätze sowie die Erstellung von Handlungsempfehlungen. Ganzheitlich betrachten die selbstgestALTER die Ausgangslage und entwickeln kreativ, modern und ideenreich die passende Strategie.

Wohnen zu Hause

Die Mehrheit der Menschen wünscht sich, so lange wie möglich in der eigenen Häuslichkeit leben zu können. Die Erfüllung dieses Wunsches gerät beim Eintreten von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit jedoch oftmals in Gefahr. Die Stärkung vorhandener und der Aufbau alternativer Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen ist daher dringend erforderlich - jedoch nicht immer leicht. Um neue Hilfekonzepte zu realisieren, berät das Innovationsteam selbstgestALTER gerne zu Potenzialen und Maßnahmen rund um das Thema "Zuhause Leben im Alter".

Auch Akteure, die sich neu in die Altenarbeit einbringen möchten oder Hilfe bei der Umgestaltung bisheriger Tätigkeiten benötigen, finden Unterstützung bei den selbstgestALTERn. Dies kann zum Beispiel die Umnutzung eines bestehenden Gebäudes, die Schaffung neuer Versorgungsangebote (z.B. ambulante Wohn- und Pflegegemeinschaften) oder die Öffnung vorhandener Angebote zur Förderung sozialer Teilhabe sein.

Über uns

Unter dem Motto "Das Älterwerden selbst gestalten" beschäftigen wir selbstgestALTER uns mit allen Facetten des Alter(n)s, vor allem in Anbetracht vorhandener Strukturen und regionaler Gegebenheiten. Wir sehen uns als Ansprechpartner für Kommunen, Vereine, Firmen, Einrichtungen und jeden, der etwas für die älteren Bürger, Mitglieder oder Mitarbeiter tun möchte. Manchmal sind es schon kleine Ideen oder Veränderungen, die viel bewirken können.

In Form einer "Denkfabrik" führen wir Inhalte aus Wissenschaft und Praxis zusammen und ergänzen sie durch innovative Ideen und Ansätze. Neben unserer sozialraumbezogenen, akteursübergreifenden und beteiligungsorientierten Arbeitsweise legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und Transfercharakter. Wir haben uns selbst den Qualitätsstandards für Gemeinwesenarbeit der LAG Niedersachsen verschrieben, die unsere Arbeit nachvollziehbar, transparent und messbar machen.

 Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Ihr Ansprechpartner 
Petra Pohlmann
04441/9777-902